Erfolg durch Nahrungsergänzungsmittel

Wer Erfolg haben möchte, muss gesundheitlich und körperlich fit sein. Dafür braucht der Körper eine ausreichende Nährstoffversorgung. Leider wirst Du dabei ohne Nahrungsergänzungsmittel nicht auskommen, denn Untersuchungen zeigen immer wieder, das Du in Deutschland und den Nachbarstaaten nicht ausreichend mit lebenswichtigen Vitalstoffen versorgt bist und deshalb Deine Leistungsfähigkeit darunter leidet.

Das Minimumgesetz

Dieses Gesetz stammt ursprünglich aus der Landwirtschaft. Es besagt, dass das Wachstum einer Pflanze davon abhängt, wie viel beziehungsweise wie wenig von der knappsten Ressource vorhanden ist. Diese Ressource kann auch nicht durch andere Ressourcen ersetzt werden.

Ist zum Beispiel Wasser die knappste Ressource, kannst Du soviel düngen, wie Du willst. Die Pflanze wird nur in dem Maße wachsen, wie Wasser vorhanden ist.

Das Gleiche kann man auch auf den Menschen übertragen. Ist ein lebenswichtiger Vitalstoff bei Dir zu wenig vorhanden, wird Deine Leistungsfähigkeit und letztendlich auch Deine Gesundheit mit der Zeit davon beeinträchtigt sein, egal wie viel andere Vitalstoffe Du Dir zuführst. Hier können Nahrungsergänzungsmittel helfen.

Vitalstoffe

Die Vitalstoffe beziehungsweise Nährstoffe werden in vier große Gruppen eingeteilt, die Du durch Nahrungsergänzungsmittel sehr gut dosiert zuführen kannst:

  • Aminosäuren (sogenannte Eiweiße)
  • Fettsäuren
  • Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Vitamine

Aminosäuren

Alles was lebt, besteht aus Eiweiß. Ohne Aminosäuren wären wir nur eine Pfütze auf dem Boden. Der Eiweißgehalt im Blut sollte nicht unter 7,7g/dl fallen, auch wenn der Normwert zwischen 6,6 und 8,6 g/dl liegt. Doch hier nun die essentiellen Aminosäuren für Dich im Überblick:

Methionin (Normwert: 25 bis 36 mol/ml)

Diese Aminosäure wird auch das „Penicillin des Genoms“ genannt. Es dient besonders der Krebsvorsorge und sollte allerdings immer mit B-Vitaminen eingenommen werden, da es sonst zu Gefäßverkalkungen führen kann. Es kommt insbesondere in Paranüssen, Sesamkörnern, rohem Lachs und Sojabohnen vor.

Leucin (Normwert: 111 bis 149 mol/ml)

Ist für die Ausdauer und den Aufbau von Muskelmasse sowie die Bildung von Botenstoffen im Gehirn zuständig. Es fördert die Heilung von Leber-, Gelenk- und Muskelgewebekrankheiten. Natürliche Quellen sind roher Lachs, Hähnchenbrustfilet, Rindfleisch, Erbsen und Walnüsse.

Isoleucin (Normwert: 60 bis 90 mol/ml)

Muskuläre Ausdauer und Förderung der Hormonproduktion gehören zu seinen Aufgaben. Natürliche Quellen sind roher Lachs, Hähnchenbrustfilet, Rindfleisch, Erbsen und Eier.

Valin (Normwert: 207 bis 277 mol/ml)

Zu seinen Aufgaben gehören die muskuläre Regeneration, der Muskelaufbau und ein starkes Immunsystem. Außerdem wirkt Valin als Vorstufe des Glutamats, einem wichtigen Botenstoff im Gehirn. Es kommt besonders in rohen Lachs, Erbsen, Linsen und Eiern vor.

Lysin (Normwert: 140 bis 210 mol/ml)

Regt die Produktion des Wachstumshormons HGH an und ist damit der physiologische Jungbrunnen für unseren Körper. Es steigert den Fettabbau und den Muskelaufbau. Im Sport ist es das wirksamste verbotene Dopingmittel zur Leistungssteigerung. Natürliches Vorkommen in den Sprossen von Soja und Alfalfa, grünem Gemüse, Fisch, Eier, Fleisch, Sellerie und Petersilie.

Phenylalanin (Normwert: 51 bis 70 mol/ml)

Wichtigste gehirnaktive Aminosäure mit der Beteiligung an gleich vier Hormonen. Besonderes Vorkommnis in Sojabohnen, Kürbiskernen, Lachs, Erbsen, Rindfleisch und magerem Hühnerfleisch.

Threonin (Normwert: 120 bis 180 mol/ml)

Wichtig für die Weitstellung der Gefäße und damit der Durchblutung des gesamten Körpers. Zur optimalen Wirkung benötigt es Magnesium, B3- und B6- Vitamine. Kommt in Rindfleisch, Fisch, Walnüssen, Eiern, Papayas, Karotten und Blattspinat besonders häufig vor.

Tryptophan (Normwert: 37 bis 56 mol/ml)

Wichtige Aminosäure zur Serotonin- und Melatoninbildung und damit für Deine gute Laune und Deinem gesunden Schlaf. Natürliche Vorkommen in Sojabohnen, Cashewkernen, Erbsen Fisch, Geflügel und Fleisch.

Arginin (Normwert: 110 bis 180 mol/ml)

Repariert zusammen mit Threonin kaputte Blutgefäße und verhindert die Plaquebildung und damit einhergehend Erkrankungen (wie Bluthochdruck, Arteriosklerose und Errektionsstörungen). Deshalb wird es auch als das „Penicillin des Endothels (= Gefäßoberfläche)“ bezeichnet. Hühnerbrustfilet, Rindfleisch, Fisch (vor allem Lachs und Thunfisch), Eier, Erbsen und Nüsse (vor allem Wal-, Hasel- und Cashewnüsse) sind gute Spender.

Histidin (Normwert: 60 bis 114 mol/ml)

Steigert unser Lustempfinden und Reguliert das Zellwachstum und die Zellregeneration. Natürliche Lieferanten sind Sojabohnen, Steak, Linsen und Hühnerbrust.

Fettsäuren

Jedes Zellmembran in unserem Körper ist auf Fetten aufgebaut. Auch die Weltgesundheitsorganisation hat 2016 die Wichtigkeit von Fett in der Ernährung anerkannt. Die zwei wichtigsten Fettsäuren sind Omega-3 (Alpha-Linolsäure) und Omega-6 (Linolsäure).

Ein Fehlen dieser Fettsäuren kann Hautveränderungen, Entzündungen, Infekte, Haarausfall und Wachstumsstörungen bedeuten.

Unsere heutige Nahrung liefert ein Überschuss an Omega-6-Fettsäuren bei einem gleichzeitigen Mangel an Omega-3-Fettsäuren. Dies kann zu Gefäßverkalkungen und Entzündungen führen.

Alle Fette, die im Kühlschrank fest werden, gehören zu den Omega-6-Fettsäuren. Dabei ist es egal, ob es sich um tierische oder pflanzliche Fette handelt.

Auch hier kann man durch das Zuführen von Nahrungsergänzungsmitteln Abhilfe schaffen. Oder man isst vermehrt Kaltwasserfische wie Lachs, Makrele, Thunfisch und Hering. Diese haben Omega-3 statt Omega-6-Fettsäuren, da Omega-6-Fette im kalten Wasser fest werden würden, was den Tod des Tieres zur Folge hätte.

Aber auch kalt gepresste Lein-, Raps-, Distel und Walnussöle sind reich an Omega-3 Fettsäuren.

Das Gute an Omega-3-Fetten ist, dass sie die Omega-6-Fette völlig nebenwirkungsfrei im Körper verdrängen. Es sollten täglich 1.000mg Omega-3-Fettsäuren über Nahrungsergänzungsmittel als Verzehrempfehlung eingenommen werden.

Mineralstoffe und Spurenelemente

Selen (Normwert: 0,14 mg/l)

Dieses essentielle Spurenelement ist ein wichtiges Antioxidanz, das den Körper vor gefährlichen freien Radikalen schützt. Außerdem bindet es noch Schwermetalle wie Alluminium, Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber. Und es ist ein wichtiger Baustein für die Botenstoffe im Gehirn.

Da es auf unserem Erdball ungleichmäßig vorkommt und hierzulande eher wenig anzutreffen ist, solltest Du jeden Morgen als erste Handlung nach dem Aufstehen 0,2 mg Selen zu Dir nehmen.

Zink

Durch Zink wird gegessenes Eiweiß in körpereigenes Eiweiß verwandelt. Deshalb ist es für Muskeln, Knochen, Immunsystem, Hormone und Gehirn besonders wichtig. Eine zusätzliche Aufnahme von 15mg in Form von Nahrungsergänzungsmittel wird deshalb als sinnvoll erachtet.

Magnesium (Normwert: 0,9 bis 1,1 mol/ml)

Dieses essenzielle Mineral steuert mehr als 300 Enzyme, die wieder ihrerseits die Stoffwechselprozesse steuern. Darum kann ein Mangel sich in unterschiedlichsten Symptomen widerspiegeln.

Jeder Mensch sollte 600mg Magnesium über den Tag verteilt als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Leider gibt es eine Menge Magnesiumpräparate, die schlecht bis überhaupt nicht wirken. Deshalb solltest Du immer darauf achten, dass Dein Präparat reines Magnesiumcitrat ohne Geschmacks- und Farbstoffe enthält.

Vitamine

B- Vitamine

Hierunter fallen insgesamt acht Vitamine, die in tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen. Sie sind wichtig zum Muskelaufbau und als „Nervennahrung“. Da sie bis auf B12 wasserlöslich sind, kann sie der Körper nicht speichern.

Ungesunde Ernährung und Stress tragen zu einem vermehrten Verbrauch an B-Vitaminen bei, weshalb eine zusätzliche Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel empfehlenswert ist. Fleisch ist ein wichtiger Vitamin B Liferant. Empfohlene tägliche Dosen für optimale Leistungsfähigkeit sind (jeweils 300 Prozent der Referenzwerte gemäß Lebensmittelverordnung):

  • 3,3mg Vitamin B1
  • 4,2mg Vitamin B2
  • 4,2mg Vitamin B6
  • 48mg Niacin
  • 18mg Panthothensäure
  • 0,15mg Biotin
  • 0,6mg Folsäure

Vitamin C

Auch dieses Vitamin ist wasserlöslich und kann vom Körper nicht gespeichert werden. Es fungiert als Gefäßschutz, kräftigt Bindegewebe und unterstützt die Wundheilung. Darüber hinaus reguliert es den Hormonhaushalt, stärkt die Abwehr und entgiftet.

Wichtige Vitamin C Lieferanten sind Zitrusfrüchte, Beeren, Paprika, Kohl, Brokkoli, Sauerkraut, Petersilie und Kresse. Es sollten mindestens 300mg in abgepufferter Form, zum Beispiel als Calcium oder Natriumcarbonat beziehungsweise als Kapsel, die sich erst im Dünndarm auflöst, zugeführt werden.

Vitamin D

Dieses Vitamin beugt Rachitis, Diabetes Typ 1 und 2, Herz- Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen, Hirnleistungsstörungen bis hin zu Parkinson und Demenz vor oder beeinflusst den Krankheitsverlauf günstig. Aber auch gegen die Entstehung Krebs scheint Vitamin D gut zu sein.

Empfohlen wird eine Nahrungsergänzung besonders in den Wintermonaten von 1.000 I.E., da hier aufgrund der geringen Sonneneinstrahlung der Körper dieses Vitamin nicht herstellen kann. Auch roher Lachs und roher Hering haben viel Vitamin D, man müsste allerdings mindestens 300g von ihnen essen. Lebertran ist ebenfalls ein guter Vitamin D Lieferant.

Vitamin K2

Verringert die Bildung von Plaque in den Arterien und sorgt dafür, dass unsere Knochen stark bleiben. Es ist in Fleisch und fermentierten Nahrungsmitteln wie Sauerkraut, Käse, Quark und Leber reichlich vorhanden. Nach Meinung der Wissenschaft ist eine zusätzliche Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel von 0,2 bis 0,5mg sinnvoll.

Der besondere Geheim-Tipp

Resveratrol ist ein sekundärer Pflanzenstoff und gilt unter den Insidern der Forever-Young-Society als das Mittel Nummer eins. Es ist der Stoff, der den Rotwein so gesund machen soll.

Das Problem ist nur, dass Du soviel Rotwein trinken müsstest, dass die lebensverlängernde und verjüngende Wirkung des Resveratrol durch die gesundheitsschädliche Wirkung des Alkohols wieder mehr als weg gemacht wird.

Darum kannst Du diesen Jungbrunnen auch als Nahrungsergänzungsmittel kaufen. Als meine Persönliche Verzehrempfehlung würde ich eine tägliche Dosis von 500mg empfehlen, gemischt mit 5mg Piperin zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit.

Buchempfehlungen:

Hier noch zwei Bücher für Dich, die ich Dir wärmstens empfehlen kann, falls Du Dich noch tiefer mit diesem Thema auseinander setzen möchte:

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