Erfolg heißt: Ausdauer haben

Wenn Du sehr erfolgreiche Menschen fragst, was eine der wichtigsten Eigenschaften für den Erfolg ist, dann wirst Du Ausdauer ganz oben auf der Liste finden. Denn egal ob im Sport oder im Beruf, Ausdauer braucht man überall. Deshalb ist sie ein wichtiger Bestandteil jeder guten Persönlichkeitsentwicklung.

 

Ein Geheimnis für den Erfolg ist die Ausdauer

Bambus zu züchten erfordert sehr viel Ausdauer, wenn man Erfolg haben möchte. Man pflanzt die Sprossen in die Erde und bedeckt sie anschließend mit Heu. Dann macht man die nächsten vier Jahre nichts anderes, als die Erde zu gießen, das Unkraut zu entfernen und den Boden zu lockern, ohne auch nur eine Bambusspitze herauskommen zu sehen. Erst nach dieser langen Zeit brechen die Spitzen durch die Erdoberfläche und in nur 90 Tagen wächst die Pflanze 20 Meter  in die Höhe.

Beim Erfolg ist es genau so. Erfolg baut sich fast unsichtbar langsam auf und kommt dann sichtbar wie über Nacht, nachdem man vorher lange dafür gearbeitet hat. Ein Olympiasieger zum Beispiel trainiert zwischen 15 und 25 Jahren für seine Medaille. Eine erfolgreiche Band spielt meist mehrere Jahre in irgendwelchen Hinterhöfen und für ein warmes Essen, bevor sie entdeckt wird und viel Geld verdient.

 

Talent gegen Ausdauer

Viele Menschen glauben, dass man Talent braucht, um erfolgreich zu sein. Aber wenn Du verschiedene Biographien ließt, wirst Du schnell feststellen, dass Ausdauer immer Talent schlägt.

„Unser Team war eine frühe Version der „Bad News Bears„, Den größten Teil der Saison gewannen wir kein einziges Spiel … aber wir strengten uns an und wurden mit jeder Zeit besser. Am Ende der Saison schlugen wir eines der besten Teams der Liga.“ (Robert Kiyosaki, Selfmade-Multimillionär und Bestsellerautor)

 

Erfolg braucht ein stabiles Fundament

Was ein Hochhaus…

Hast Du schon einmal einen Bauplatz beobachtet, auf dem ein Hochhaus gebaut wird. Lange Zeit siehst Du bis auf viele Arbeiter, die sehr beschäftigt tun, kaum einen Fortschritt und hörst nur das ständige Dröhnen der Baumaschinen. Doch plötzlich ragt ein Gerüst in die Höhe und ehe man sich versieht, steht ein Wolkenkratzer da.

Doch die eigentliche Arbeit beginnt schon viel früher, bevor überhaupt ein Bauschild dasteht. Das Gebäude muss vom Architekten geplant, der Boden begutachtet und einige Genehmigungsverfahren durchlaufen werden. Erst dann wird Stück für Stück ein Fundament in die Erde gesetzt, auf dem das Hochhaus sicher gebaut werden kann.

…mit Erfolg zu tun hat

Genau so verhält es sich mit dem Erfolg. Wir sehen bei anderen erfolgreichen Menschen immer nur das fertige Hochhaus, nie aber, was diese vorher dafür alles leisten mussten. Denn niemand schafft etwas vom großem Wert über Nacht, auch nicht in wenigen Tagen, Wochen oder Monaten.

Doch viele Menschen wollen diese Ausdauer nicht aufbringen. Sie setzten lieber auf kleine Gewinne, statt auf die großen Siege. Sie nehmen lieber den sprichwörtlichen Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Aber großartige Ergebnisse kommen nicht sofort. Sie benötigen ein Fundament, eine Treppe zur Taube. Wenn Du ständig und ausdauernd an dieser Treppe arbeitest, wird sich eines Tages der Erfolg bei Dir einstellen. Und je besser Dein Fundament ist, desto sicherer wird Dein Erfolg sein.

 

Ausdauer gegen alle Hindernisse aufrecht erhalten

Wir geben oft zu früh auf, weil entweder unsere Gründe, warum wir etwas haben wollen, zu schwach sind oder wir nicht genug Gründe haben. Darum ist es wichtig, dass wir uns, bevor wir etwas neues beginnen, nach dem „Warum“ fragen. Diese Gründe, die wir auf die Frage „Warum“ finden, sollten wir uns aufschreiben. So können wir, falls wir aufgeben wollen, uns die Gründe noch einmal vor Augen führen und unsere Motivation aufrecht erhalten.

Doch wir müssen uns klar sein, dass der Weg zu wirklichem Erfolg hart und steinig ist. Aber nur wenn wir uns wirklich anstrengen, werden wir die Hindernisse überwinden und müssen keine Entschuldigungen für uns suchen, warum wir ein Ziel nicht erreicht haben oder ein Traum immer ein Traum bleiben wird. Dabei darf es keine Ausreden geben und wir müssen uns selbst in die Verantwortung nehmen. Wir dürfen nicht zulassen, dass irgendwelche Ausreden unseren Erfolg verhindern!

Erfolg

Das beschreiben Donald J. Trump und Robert T. Kiyosaki sehr gut in ihrem Buch „Warum wir wollen, dass Sie reich werden“. Donald Trump ist Selfmade-Multimilliadär und Robert Kiyosaki Selfmade-Multimillionär. Beide wissen also, wovon sie reden und beide sind diesen steinigen Weg gegangen. Deshalb kann ich dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen. Dieses Buch hilft, die Motivaion und Ausdauer auch in schwierigen Phasen aufrecht zu erhalten. Denn diese zwei Titanen haben sich zusammengetan, um uns zu zeigen, wie wichtig neben finanzieller Bildung das richtige Mindset ist.

 

Aufgeben heißt verlieren

So lange Du für Deine Träume und Ziele kämpfst, gibt es immer Hoffnung, dass Du sie irgendwann erreichen wirst. Du hast erst wirklich verloren, wenn Du aufgibst, denn dann wirst Du sie wirklich nie mehr erreichen. Fehler sind nicht schlimm und Probleme  kannst Du lösen, aber wenn Du aufgibst, dann ist es vorbei. Mache also weiter, auch wenn alle Zeichen gegen Dich sprechen. Für Deine Träume kann es nur ein Motto geben. „Ich mache weiter und wenn es das letzte ich, was ich in meinem Leben tun werde!“

Nur leider geben die meisten Menschen kurz vor dem Erreichen ihrer Träume auf, weil sie glauben, dass die Hindernisse zu groß werden oder es doch nicht funktioniert. Hätte Thomas Alva Edison damals nur beim 9.000 Versuch bei der Erfindung der Glühbirne verständlicherweise aufgegeben, hätte irgendwann wer anders diese Erfindung gemacht. Und wie viele Menschen geben schon beim 2. Versuch auf?

 

Ein Beispiel, warum man nicht aufgeben sollte

Eines meiner Träume war, einmal einen Halbmarathon unter 1 Stunde und 30 Minuten zu laufen. Im Alter von 31 Jahren habe ich mit Laufen angefangen. Meinen ersten zehn Kilometer lauf absolvierte ich mit knapp unter 1 Stunde und 15 Minuten. Doch der Traum war da. Alle langjährigen Läufer sagten mir, dass ich schon ein Supertalent sein müsste, wenn ich es schaffen wolle, in diesem Alter noch auf diese schnelle Zeit hin trainieren zu können. In der Fachliteratur fand ich auch nur wenig Hoffnung, denn die dort angegebenen Trainingsumfänge waren für mich nicht leistbar. Außerdem würden dass sowie so nur fünf Prozent aller Läufer schaffen.

Nach zehn Jahren war es dann soweit. Ich hatte in Trainingsläufen dreimal die Zielzeit unterboten und stand nun kurz vor dem entscheidenden Wettkampf. Doch dann kam die Katastrophe. Keine zwei Wochen vor dem Rennen zog ich mir beim Training eine Verletzung am Knie zu. Ich habe für eine Woche mein komplett Training unterbrechen müssen. Ich hatte aber trotzdem die Hoffnung nicht aufgeben und habe an mich geglaubt. Trotz massiver Schmerzen am Ende habe ich diesen Lauf mit einer offiziellen Zeit von 1 Stunde und 29 Minuten im Ziel beendet.

 

Die Geschichte vom Jäger, der alles fing

Die Aufgabe…

Es war einmal ein reicher Mann, der in seinem eigenen Privatzoo jedes größere Tier hatte, dass es  auf der Erde gab. Da hörte er von einem Tier, dass so scheu war, dass man es nicht fangen konnte und das deshalb auch in keinem Zoo der Welt lebte. Dieses Tier wollte der reiche Mann natürlich unbedingt haben und rief den besten Jäger zu sich, den es zu dieser Zeit gab.

Er sagte zu dem Jäger, wenn Du mir dieses Tier fängst, werde ich Dich reich belohnen. Also machte der Jäger sich auf, dieses Tier zu finden. Die Ureinwohner, die in dieser Gegend wohnten, zeigten dem Jäger, wo diese Tiere ihren Weideplatz hatten. Also setzte sich der Jäger in die Nähe des Weideplatzes und begann, die Tiere zu beobachten.

…ihre Lösung

Nachdem viele Wochen vergangen waren, rief der Jäger den reichen Mann an und sagte, er könne die Tiere nun an ihrem Weideplatz abholen. Der reiche Mann fragte erstaunt, wie er denn die scheuen Tiere gefangen hätte. Denn selbst die Ureinwohner konnten diese Tiere nicht fangen.

Der Jäger antwortete: „Mit Ausdauer, mein Herr: Zuerst habe ich den Tieren jeden Tag leckeres Futter hingelegt, bis sie sich an das Futter gewohnt hatten. Dann habe ich die unterste Reihe des Zaunes gebaut und eine Öffnung gelassen, bis die Tiere sich daran gewohnt hatten. Danach habe ich die erste mittlere Reihe des Zaunes auf die untere Reihe gebaut und wieder gewartet, bis sie sich daran gewohnt hatten. So habe ich den Zaun Stück für Stück immer höher gebaut.

Als der Zaun endlich hoch genug war, so dass die Tiere nicht mehr darüber springen konnten, habe ich einfach die Öffnung verschlossen und die Tiere waren gefangen.“

…und die Schlussfolgerung daraus

Mit genügend Ausdauer kann man also fast jedes Ziel erreichen und sich jeden Traum erfüllen. Nicht umsonst hat Winston Leonard Spencer Churchill (ehemaliger Britischer Premierminister) in seiner berühmtesten Rede, in der es um die wichtigste Erkenntnis in seinem Leben ging, gesagt: „Geben Sie nie,nie,nie auf!“.

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