Erfolg heisst: Gedanken kontrollieren

Seine eigenen Gedanken kontrollieren zu können, ist auf dem Weg zum Erfolg eines der wichtigsten Fähigkeiten und sehr wichtig für die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Warum das so wichtig ist, sagt schon ein altes chinesisches Sprichwort:

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen.
Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. „

(Quelle: Unbekannt)

Innere und äußere Welt

Die Welt eines Menschen besteht aus einer inneren und einer äußeren Welt. Die äußere Welt ist die physische Welt um uns herum. Die innere Welt besteht wiederum aus der mentalen, emotionalen und spirituellen Welt.

Dabei ist die äußere Welt einfach nur eine Spiegelung der inneren Welt. Das bedeutet, die äußere Welt ist einfach nur ein Ergebnis der inneren Welt. Deshalb muss ich, wenn ich meine äußere Welt ändern will, zuerst meine innere Welt ändern.

Das Beispiel mit dem Baum

Die innere und äußere Welt musst Du Dir wie ein Baum vorstellen. Die Wurzeln sind dabei die innere Welt und der Stamm und die Äste die sichtbare äußere Welt.

Wenn Du einen Apfelbaum im Garten hast, wirst Du jedes Jahr Äpfel ernten. Solltest Du aber mal Kirschen ernten wollen, nützt es nichts, den Baum anders zu gießen, zu schneiden oder ihn anzuflehen, er sollte doch endlich Kirschen tragen.

Nein, Du musst einen neuen Baum mit anderen Wurzeln pflanzen. Oder auf Dich übertragen: Du musst Deine innere Welt, also Deine Gedanken kontrollieren und dadurch ändern, damit Du andere Ergebnisse, bekommst, als wie Du sie jetzt schon hast. Und die Ergebnisse bestimmen letztendlich Dein Leben.

Das Zitronen Experiment

Schließe Deine Augen:

Stelle Dir einmal vor, dass Du in Deiner Hand eine wunderschöne und saftige Zitrone hast. Nun stelle Dir vor, dass Du diese Zitrone ganz nah an Dein Gesicht führst und daran riechst. Jetzt schneidest Du die Zitrone in Deiner Vorstellung in zwei Hälften, wobei der Saft schon aus der Zitrone quillt. Du nimmst eine Zitronenhälfte und beißt herzhaft hinein.

Kannst Du das säuerliche in Deinen Mund spüren? Hat Dein Mund vermehrt Speichel produziert und hast Du Dein Gesicht bei der Vorstellung, in die Zitrone zu beißen verzogen?

Dieses kleine Experiment zeigt Dir, dass Deine Gedanken Deine äußere Welt verändern können. Denn nur durch das Denken an das Reinbeißen in die Zitrone hat Dein Körper eine äußere Reaktion gezeigt.

Das bedeutet, dass jeder Gedanke und jede Vorstellung, egal ob positiv oder negativ, einen Einfluss auf Dein körperliches und seelisches Befinden.

Außerdem siehst Du daran deutlich, dass Dein Gehirn nicht unterscheiden kann, ob Du etwas tatsächlich erlebst oder ob Du es Dir nur vorstellst. Denn trotzdem Du Dir den Biss in die Zitrone nur vorgestellt hast, hattest Du eine oder mehrer körperlichen Reaktionen.

Die Bedeutung für den Alltag

Deinen Gehirn ist es egal, ob Du etwas nur gedacht oder selbst erlebt hast. Deshalb musst Du genau hinschauen, ob Deine Gedanken gerade dazu geeignet sind, Dich Deinen Träumen und Zielen näher zu bringen. Oder ob diese Dich gerade weiter weg von diesen bringen.

Wenn Du also Deine Gedanken auf positive Dinge, wie Glück, Gesundheit, Reichtum und Erfolg richtest, wirst Du auch positive Dinge in Dein Leben ziehen.

Genauso, wenn Du Deine Gedanken auf Pech, Krankheit, Armut und Tatenlosigkeit richtest, werden diese negativen Dinge Dein Leben bestimmen.

Darum ist Gedanken kontrollieren so wichtig. Du solltest jedes mal, wenn sich ein negativer Gedanke versucht in Deinen Kopf einzunisten, diesen durch einen neuen positiven Gedanken ersetzen. Und wenn Du nur zu Dir immer wieder sagst: „Ich schaffe es!“

Warum Du Deine eigene Realität mit Deinen Gedanken schaffen kannst?

Zitate aus der Geschichte

„Alles was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir gedacht haben.“

Siddhartha Gautama (Buddha (560 – 480 v. Chr.)): Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

„Wie ein Mensch denkt, so ist er.“

Bibel

„Wir sind das Ergebnis unserer Gedanken.“

Mark Aurel (121-180 n. Chr.): Römischer Kaiser und Philosoph

„Der Glaube erzeugt die Tatsachen.“

William James (1842-1910): Psychologe und Philosoph

„Die Inhalte ihres Denkens und Glaubens gestalten ihre Persönlichkeit, ihr Leben und ihre Zukunft.“

Joseph Murphy (1898–1981): Bestsellerautor

Was sagt die Quantenphysik dazu?

Alle Dinge um uns herum bestehen aus Materie. Und Materie besteht aus Atomen und diese wiederum bestehen zu 99,99 Prozent aus „Nichts“.

Ein Atom besteht aus einem Atomkern und den Elektroden, die um diesen Atomkern herum fliegen. Wenn wir jetzt diesen Atomkern auf einen Zentimeter vergrößern würden, würden die Elektroden in der Größe eines Sandkorns mit einer Entfernung von 100 Metern fast in Lichtgeschwindigkeit um den Atomkern kreisen.

Und zwischen dem ein Zentimeter großen Atom und sandkorngroßen Elektroden liegen 100 Meter „Nichts“. Albert Einstein sagt dazu:

„Masse und Energie sind nur zwei verschiedene Wesensformen der gleichen Erscheinung. Stoff ist verdichtete Energie. Beides lässt sich ineinander umwandeln.“

Albert Einstein (1879-1955): Physiker

Das bedeutet, dass Materie auch nur Energie ist. Und Gedanken sind auch Energie. Dann muss man sich die Frage stellen, ob Energie (Gedanken) Energie (Materie) beeinflussen kann.

Also auch wissenschaftlich gesehen ist es wichtig, seine Gedanken kontrollieren zu können und damit unsere Zukunft zu prägen.

Wie kannst Du Deine Gedanken kontrollieren?

Zunächst einmal musst Du Dir immer wieder Deiner Gedanken bewusst werden. Dazu gibt es für den Anfang eine kleine Übung:

Stelle Dir stündlich Deinen Handywecker. Jedes mal, wenn dieser klingelt, schaust Du in Dich herein, was Du für Gedanken Du gerade hast. Sollten Sie dann negativ sein, wandelst Du diese einfach in positive Gedanken um.

So lernst Du mit der Zeit, Deine Gedanken automatisch zu überprüfen und sie gegebenenfalls zu positivieren. Denn für eine erfolgreiche Zukunft ist es wichtig, dass Du auch Deine Gedanken und damit Dein Gehirn auf Erfolg trimmst. Gedanken kontrollieren heißt dem Erfolg entgegen zu gehen.

Auch solltest Du bewusst auf unproduktive Gedanken oder lähmende Fragen (zum Beispiel: Lohnt sich das?), Vokabeln (zum Beispiel: Ich kann/schaffe das nicht) und Metaphern (zum Beispiel: Lieber der Spatz in der Hand…) verzichten.

Desweiteren solltest Du Dich ab jetzt immer auf die Lösung konzentrieren, anstatt auf das Problem. Beschäftige Dich nur zu 10 Prozent mit dem Problem und zu 90 Prozent mit der Lösung. Sie ein Problem immer als Herausforderung an, an der Du wachsen kannst.

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