Erfolg heisst: Glücklich sein

Wer möchte nicht glücklich sein? Ich denke, dass die meisten Menschen Erfolg haben möchten, weil Sie glauben, dann glücklicher zu sein. Doch Du kannst auch ohne Erfolg glücklich sein und mit Erfolg unglücklich sein.

Die gute Nachricht ist: Glücklich sein kannst Du erlernen und Du musst dafür noch nicht einmal erfolgreich sein. Allerdings ist es für Deine Persönlichkeitsentwicklung natürlich sehr wichtig, zu lernen, glücklich zu sein.

Erfolg und Glücklich sein gehören nicht zusammen, oder etwa doch?

Es gibt viele erfolgreiche Menschen, die tot unglücklich sind. Einige von Ihnen bringen sich vor lauter Verzweifelung sogar um.

Und dann wiederum gibt es Menschen, die in unserem Augen zwar nicht erfolgreich sind, aber total glücklich.

Doch diese Menschen bilden eine Ausnahme. Die meisten Menschen wollen erfolgreich und glücklich sein. Denn Erfolg zu haben ohne glücklich zu sein, ist etwas, was sich wohl wirklich niemand wünscht.

10 Wege zum Glücklich sein

1. Lächele

Wer lacht, ist automatisch positiv gestimmt. Untersuchungen haben sogar gezeigt, das man mit 20 Minuten gewollten Grinsen vor dem Spiegel Depressionen bekämpfen kann.

Du kannst selbst mal folgendes Experiment bei Dir machen:

Setze ein Lächeln auf, setze Dich aufrecht hin mit gehobenen Kopf und sage zu Dir selbst: „Mir geht es so schlecht, heute ist ein schrecklicher Tag.

Dann sackst Du in dich zusammen mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf und sagst zu Dir: „Mir geht es super, heute ist ein schöner Tag.“

Wahrscheinlich wirst Du merken, dass es nicht möglich ist, mit fröhlicher Ausstrahlung ein schlechtes Gefühl zu bekommen, egal was Du zu Dir sagst, und umgekehrt.

Der Trick dahinter ist, dass Dein Gehirn registriert, dass Dein Körper aufgrund der Anspannung der entsprechenden Lachmuskeln zum Beispiel gut drauf ist. Darum interpretiert es Deinen Gemütszustand als positiv und sendet positive Glückshormone aus.

Also versuche so oft wie möglich zu lächeln, auch wenn Dir gerade nicht nach Lachen zu mute ist und Du wirst sehen, die Welt schaut gleich viel freundlicher aus.

2. Ausreichend Schlafen

Der Körper braucht Zeit, sich auszuruhen. Wenn Du müde bist, bist Du meist lustlos und nur begrenzt fähig, glücklich zu sein.

Das kannst Du leicht bei Kindern beobachten. Je müder sie sind, desto quengliger sind sie und desto weniger zu irgendetwas zu motivieren.

Doch nicht nur Nachtschlaf, auch ein Mittagsschläfchen kann manchmal wahre Wunder bewirken und Dir neue Energie und positive Gedanken bescheren.

3. Dankbarkeit

Sei Dankbar für das, was Du hast. Egal wo Du gerade finanziell stehst, über 90 Prozent der Weltbevölkerung würden sofort mit Dir tauschen.

Sei dankbar, dass Du jeden Tag zu Essen hast, dass Du Lesen, schreiben, reden und rechnen kannst. Du brauchst keine Angst vor Krieg zu haben oder irgendwelchen Katastrophen. Du lebst in einer sehr sicheren Welt.

Es gibt soviel, wofür Du dankbar sein kannst und je dankbarer Du bist, auch für die kleinen alltäglichen Dinge, desto glücklicher wirst Du sein.

4. Helfen

Wer anderen Menschen hilft, bekommt selbst nicht nur die Dankbarkeit dieser Menschen zurück, sondern auch ein unglaublich befriedigendes Gefühl. Und dieses Gefühl verhilft Dir zum glücklich sein.

Dabei ist es egal, wem Du hilfst. Einem guten Freund, einem kranken Menschen, einem Kind. Wichtig ist nur, dass Du hilfst und wenn es nur ist, dass Du einen anderem Menschen zu hörst.

5. Bewegung

Entsprechende Bewegung, sei es ein Spaziergang, eine Fahrradtour oder Schwimmen sorgt für die nötige Ausschüttung an Glückshormonen. Diese wiederum sorgen dafür, dass Du Dich besser fühlst.

6. Frische Luft

Raus gehen, auch bei Schlechten Wetter, lässt uns hinter her ebenfalls besser und glücklicher fühlen.

7. Kurzer Arbeitsweg

Pendeln wirkt sich negativ auf Deine Psyche und damit auf Deine Stimmung aus. Je kürzer Du es zur Arbeit hast, desto mehr Freizeit hast Du und desto mehr kannst Du für Dich selbst sorgen.

Nur 30 Minuten Arbeitsweg einfach summieren sich im Jahr auf ganze 30 Urlaubstage. Da lohnt es doch zu überlegen, ob Du nicht näher zu Deiner Arbeit ziehen oder Dir eine nähere Arbeit suchen solltest.

8. Mehr Zeit mit Menschen, die Du magst

Wenn Du Dich mit positiven Menschen umgibst, die Dir Kraft und Energie geben, wird Dich dies ebenfalls glücklicher in Deinem Leben machen.

Halte Dich also von sogenannten Energieräubern fern, die Dir erzählen, wie schlecht und grausam doch alles ist. Die ziehen Dich nur in ihr eigenes Elend runter, damit sie da unten nicht so allein sind.

9. Plane einen Urlaub

Plane einfach mal Deinen Traumurlaub. Lass Deine Phantasie freien Lauf. Erlebe das Gefühl, was Du bei diesem Urlaub haben könntest. Und Du wirst sehen, dass Du Dich dabei gleich viel besser und glücklicher fühlen wirst.

Mache dies, auch wenn Du Dir gerade keinen Urlaub leisten kannst, denn Dein Gehirn kann nicht zwischen Träumereien und Realität unterscheiden.

Aber vielleicht findest Du dabei sogar einen Weg, diese oder eine ähnliche Reise zu machen.

10. Meditieren

Durch Meditieren kannst Du Deine Gedanken neu programmieren und den ganzen Müll aus Deinem Gehirn verabschieden. Den gewonnenen Platz im Kopf kannst Du dann mit positiven Gedanken füllen.

Glücklich sein kannst Du lernen

Eine weißer Mann wurde einmal gefragt, warum er so glücklich ist. Seine Antwort war: „Jeden Morgen beim Aufstehen kann ich mich entscheiden, glücklich oder unglücklich zu sein. Ich entscheide mich dann fürs glücklich sein.“

Wie entscheidest Du Dich? Möchtest Du glücklich oder unglücklich durch Leben gehen?

Das Wisemann-Experiment

Der Psychologe Richard Wisemann hat über eine Zeitungsanzeige sogenannte Glückspilze und Pechvögel gesucht. Diese bekamen die Aufgabe, Bilder in einer Zeitschrift zu zählen.

Mitten in der Zeitschrift stand in Großbuschstaben: „HÖREN SIE MIT DEM ZÄHLEN AUF UND MELDEN SIE DEM VERSUCHSLEITER; DASS SIE DIESEM SATZ ENTDECKT HABEN: DAFÜR ERHALTEN SIE 250 PFUND.“

Von den Glückspilzen hat fast jeder diesen Satz gefunden. Von den Pechvögeln fast niemand

Die vier Annahmen von Wisemann

  1. Glückspilze erwarten positive Ereignisse und durch die Fokussierung darauf, erkennen sie diese auch leichter als Pechvögel. Dadurch fühlen sich Glückspilze in ihrem Dasein als solche bestärkt, während bei Pechvögeln der umgekehrte Effekt eintritt.
  2. Glückspilze werten negative Erlebnisse anders, also weniger dramatisch als die selbsternannten Pechvögel.
  3. Glückspilze erschaffen sich günstige Gelegenheiten und versuchen, das beste aus jeder Situation heraus zu holen.
  4. Glückspilze sind entspannter als Pechvögel, da sie nur das positive vom Leben erwarten. Und entspanntere Menschen nehmen leichter günstigere Gelegenheiten für sich wahr.

Glücklich sein erlernen

Wisemann forderte seine Pechvögel auf, einen Monat lang nach seinen vier Annahmen zu leben. Und 80 Prozent von ihnen führten danach nach eigenen Angaben ein glücklicheres Leben.

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