Erfolg heisst: Stark durch mentales Training

Mentale Stärke ist eine sehr wichtige Grundvoraussetzung für den Erfolg und gehört in den Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Denn Erfolg beginnt im Kopf. Doch leider bist Du nicht von Natur aus Mental stark. Dass musst Du trainieren.

Was ist mentales Training?

Es ist die systematische Optimierung psychischer Fertigkeiten oder einfach ausgedrückt: Training für den Kopf. Ziel ist dabei eine maximale geistige und/oder körperliche Leistung zu einem klar definierten Zeitpunkt und bei jeder Bedingung erbringen zu können.

Laut Untersuchungen erreichen nur 20 Prozent der Spitzenleister wie Athleten, Topmanager, Chirurgen, Spezialeinheiten der Polizei, Performancekünstlern und Piloten ihre Bestleistung, wenn es wirklich darauf ankommt. Darum ist diese Trainingsform sehr wichtig oder wie es der weltbeste Basketballspieler ausdrückte Michael Jordon: „Physically is a little bit easier, but the mental part is the hardest part and I think that´s the part that separates good players from the great players“.

Wenn Du erfolgreich werden möchtest, musst Du auch in stressigen Situationen optimale Leistungen erbringen. Und je besser Du das kannst, desto erfolgreicher wirst Du werden.

Natürlich ist Mentales Training ein Training und wirkt umso besser, je mehr Du es trainierst.

Was macht Mentales Training

Mit mentalen Training lassen sich kognitive Fähigkeiten:

  • erlernen
  • verändern sowie
  • verbessern.

Wenn Du Dich zum Beispiel unter Stress nicht konzentrieren kannst, kannst Du mit mentalem Training erlernen, wie Du Dich in jeder Situation konzentrieren kannst.

Solltest Du Dich zwar unter Stress nur mit einer Tafel Schokolade konzentrieren können, könntest Du durch mentales Training Dein Verhalten dahin gehend verändern, dass Du Dich auch ohne Schokolade konzentrieren kannst.

Hast Du auch diese Fähigkeit erworben, kann es jetzt noch sein, dass Du Dich zwar ohne Schokolade ohne Probleme konzentrierst, Du Dich aber nicht lang genug auf eine bestimmte Sache fokussieren kannst. Nun könntest Du über mentales Training Deine Konzentrationszeit verbessern.

Formen des mentalen Trainings

Es gibt verschieden Möglichkeiten, seine kognitiven Fähigkeiten so zu trainieren, dass man unter jeder Bedingung und zu jeder Zeit seine optimale Leistung abrufen kann:

  • Selbstgesprächsregulation
  • Regulation der Kompetenzerwartung
  • Aufmerksamkeitsregulation
  • Aktivitätsregulation
  • Vorstellungregulation
  • Zielsetzung

Selbstgesprächsregulation

Bei dieser Technik versuchst Du, Deine Gespräche, die Du in Deinem Kopf mit Dir selbst führst, positiv zu beeinflussen. Dafür solltest Du so wie mit einem guten Freund zu Dir selbst sprechen. 

Leider haben Untersuchungen gezeigt, dass wir, wenn wir mit uns selbst sprechen, oft viel zu hart mit uns umgehen. Mit jedem anderen Menschen würden wir viel freundlicher und wohlwollender reden.

Also gehe mit Dir nicht zu hart ins Gericht, gestehe Dir Fehler zu und sprich mit Dir in einer Sprache, die Dich aufmuntert und mit Worten, die Dich bei Deiner Verfolgung Deiner Ziele unterstützen.

Regulation der Kompetenzerwartung

Diese nennt man auch Selbstwirksamkeitserwartung und bedeutet, dass man selbst an sich glaubt. Das heisst, Du glaubst ganz fest daran, dass Du Deine Ziele auch erreichen wirst. Weil Du die Überzeugung hasst, dass Du die notwendige Kompetenz mitbringst, alles umzusetzen, was Du Dir vorgenommen hast.

Aufmerksamkeitsregulation

Bei diesen Techniken trainierst Du, Deine Aufmerksamkeit genau auf die Aufgaben zu richten, die Du erledigen willst.

Viele Menschen schaffen es nicht, ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren. Sie fangen eine Aufgabe an und anstatt diese konsequent zu Ende zu führen, lassen sich durch die verschiedensten Dinge ablenken. Da klingelt mal das Telefon. Dann stoßen sie zufällig auf einen interessanten Artikel im Internet. Danach schaut mal der Kollege auf einen Small Talk vorbei usw.

Dabei vergeht viele kostbare Zeit. Zeit, die für wichtigere Dinge verwendet werden könnte. Zeit die erfolgreiche Menschen nutzen, um Erfolg zu haben.

Aktivitätsregulation

Bei Techniken der Aktivitätsregulation geht es darum, sich in einem optimalen Zustand zwischen Anspannung und Entspannung zu bringen.

Du kennst das vielleicht? Wenn Du zu angespannt bist, dann kannst Du nicht Deine maximale Leistung abrufen. Und wenn Du zu entspannt bist, passiert das gleiche.

Erst wenn Dein sogenanntes Erregungspotenzial auf einem optimalen Niveau ist, also weder zu niedrig, noch zu hoch, kannst Du maximale Leistung erbringen.

Vorstellungsregulation

Hier kommt die Sache mit der selbsterfüllenden Prophezeiung ins Spiel. Du hast bestimmt schon ein paar mal erlebt, dass Du dachtest, dass Du etwas sowieso nicht kannst oder schaffst. Und das ist dann auch wirklich so eingetreten. 

Dies funktioniert natürlich auch anders herum. Bei diesen Techniken lernst Du, wie Du die Kraft Deines Unterbewusstseins nutzen kannst, um Deine Ziele zu erreichen.

Wie Henry Ford schon gesagt hat: „Ob Du denkst, Du kannst es oder Du kannst es nicht, Du wirst auf jeden Fall recht behalten.“

Zielsetzung

Eine Zielsetzung ist sehr wichtig für den Erfolg. Nur wer sich große Ziele setzt, wird auch Großes erreichen. Denn die Welt wird niemals größer sein als Deine Ziele.

Schreibe Dir also am Besten Deine Ziele auf und lies es Dir immer wieder durch. Visualisiere täglich Deine Ziele und mache Dir ein sogenanntes Visionboard oder Visionbook. Hier klebst Du dann alle Deine Ziele in Form von Bildern ein.

Warum Neujahrsvorsätze nicht funktionieren

Die meisten Menschen machen sich jedes Jahr wieder ein oder mehrere Vorsätze für das neue Jahr. Die wenigsten von ihnen werden sie einhalten.

Darum rate ich dazu, die Messlatte nicht allzu hoch zuhängen. Überlege Dir, was Du mal erreichen willst. Setze Dir dann bei großen Zielen erst einmal kleinere Zwischenziele. Ich nenne das „Babyschritte“. Denn die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können. Und unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können.

Warum Babyschritte? Weil Babys durch das Üben in ganz kleinen Schritten ganz große Ziele erreichen und das mit einer Erfolgsquote von 100 Prozent. Denn wenn sie auf die Welt kommen, können Sie fast nichts und innerhalb mehrerer Monate können sie, nachdem sie viele Zwischenziele gemeistert haben, selbständig essen, laufen und sprechen.

Der Vorteil ist, dass kleinere Ziele leichter und schneller erreichbar sind und eine Zielerreichung immer motiviert. Wenn Du also Dein großes Ziel in mehrere kleinere Ziele aufgeteilt hast, bekommst Du dadurch auch mehr Motivation, da Du mehrmals Deine kleineren Ziele erreichst, anstatt irgendwann nur ein großes Ziel.

Glücklicher und erfolgreicher ohne „müssen“ und „oder“

Erfolg und Glück hängen sehr eng mit unserer eigenen Sprache zusammen, denn unsere Sprache beeinflusst unser Denken und damit auch das, was wir fühlen. Erst die Sprache ermöglicht das Denken, denn wenn es in unserer Sprache kein Wort für irgendetwas gibt, können wir es auch nicht denken. Somit beeinflusst unsere Sprache auch unser Unterbewusstsein.

Deshalb solltest das Wort „müssen“ durch das Wort „wollen“ zu ersetzen, wie zum Beispiel statt: „Ich muss morgen zur Arbeit gehen.“ einfach mal sagen: „Ich will morgen zur Arbeit gehen.“ Hört sich doch gleich viel positiver an.

Auch das Wort „oder“ hindert uns, wenn wir glauben, uns zwischen zwei positiven Alternativen entscheiden zu müssen. Warum versuchen wir es nicht einmal mit dem Wort „und“. Also zum Beispiel statt: „Ich gehe morgen zum Essen oder ins Kino.“ zu sagen: „Ich gehe morgen Essen und ins Kino.“. Hört sich doch nach viel mehr Spaß an.

„Wenn wir unsere Worte ändern, ändern wir damit auch unsere Denkweise, Emotionen und unseren Lebensstil.“ (Tony Robbins)

>