Erfolg heißt: Träume verwirklichen

Jeder möchte gern erfolgreich sein. Doch für jeden Menschen bedeutet Erfolg etwas anderes. Für manche ist Erfolg, wenn sie eine Familie haben und in ihrem eigenen Häuschen glücklich leben. Für andere wiederum heißt Erfolg, mehrere Millionen Euro auf dem Konto zu haben. Dann gibt es Menschen, die ihren Erfolg darin sehen, möglichst vielen anderen Menschen zu helfen. Wir sehen also, Erfolg ist etwas individuelles. Etwas, was jeder für sich selbst definieren muss.

verwirklichen

Eines ist nur bei allen Menschen gleich: Übernehmen wir die Definition aus unserer Umwelt, lassen wir uns also von anderen sagen, was Erfolg bedeutet, werden wir langfristig damit nicht glücklich werden. Denn wir folgen nicht unserer inneren Stimme, sondern den Erwartungen anderer Menschen.

 

Wir haben ein Recht auf das Verwirklichen unseres Erfolgs!

Viele Menschen fühlen sich schuldig, wenn sie ihren eigenen Erfolg anstreben. Sie denken zum Beispiel, da ist ja noch der Partner, auf dem ich Rücksicht nehmen muss und erst einmal die Kinder, die die volle Aufmerksamkeit brauchen oder die Oma, die noch gepflegt werden will. Es ist richtig, dass Du die geliebten Menschen nicht vernachlässigen darfst, aber trotzdem dürfen sie nicht als Ausrede herangezogen werden, nicht seine eigenen Träume zu verwirklichen. Dafür gibt es zwei Gründe:

Zum Einem würdest Du insgeheim irgendwann anfangen, diesem Menschen die Schuld für Deine eigene Erfolglosigkeit zu geben. Und dies wäre sehr unfair! Denn dieser geliebte Mensch kann nichts dafür, dass Du selbst Deine Träume nicht verwirklichen kannst. Du machst ihn also zum Sündenbock für Deine eigene Disziplinlosigkeit oder Bequemlichkeit, nicht genug für Deinen Erfolg zu machen.

Zum Anderen solltest Du bedenken, wie Du Deinen geliebten Menschen mehr unterstützen kannst. Wenn Du erfolglos bist und mit Dir selbst unzufrieden. Oder wenn Du erfolgreich bist, mit Dir selbst im Reinen und vor Energie und Selbstbewusstsein nur so strotzt. Es gibt einen Spruch der heißt: „Arm sein hilft den Armen nicht“. Dass heißt soviel, wenn ich selbst im Herzen arm bin, werde ich keinen anderen Armen helfen können. Erfolg- reich heißt, selbst reich zu sein, sei es reich an Liebe, Geld oder Fähigkeiten. Nur wer hat, kann auch etwas geben. Also nur durch das Verwirklichen deiner Träume, kannst Du anderen helfen, ihre Träume zu verwirklichen.

 

Komm aus Deiner Opferrolle raus!

Wir alle kennen es und wir alle hatten sie schon einmal: Die Opferrolle.

Egal, ob Dich jemand geärgert hat, Du das Gefühl hast, dass die ganze Welt gegen Dich ist oder Du einfach nur die Schuld auf andere schiebst. Es ist so einfach, sich als Opfer von Menschen, Dingen oder Umständen zu fühlen. Doch in Wirklichkeit Trägst Du selbst die Verantwortung für das was geschieht oder zumindest dafür, wie Du etwas bewertest.

Kommst Du zu spät, weil alle Ampeln auf rot waren oder hättest Du einfach früher losfahren müssen? Wenn jemand unhöflich ist, bewertest Du das als ein Angriff auf Dich oder das dieser jemand einfach einen schlechten Tag hatte. Nutzt Du Kritik als Verbesserungsmöglichkeit für Dich oder als ein „schlecht machen“ Deiner Person?

Egal, wie Du jemanden oder etwas interpretierst, Du kannst es für Dich oder gegen Dich interpretieren. Du hast die Möglichkeit, es als Chance oder als Niederlage zu sehen.

Wenn Du allerdings Erfolg haben willst, solltest Du in allem, was Dir widerfährt, eine Chance sehen. Nur so wirst Du in allen was Du tust erfolgreich sein und Deine Träume verwirklichen.

 

Ein Beispiel, dass Mut macht

Ella D. Williams ist heute eine gefragte Multimillionärin. Doch das war nicht immer so. Mit 40 Jahren hatte sie zwei Kinder und zwei gescheiterte Ehen hinter sich. Sie belieh ihr Haus mit 65.000 Dollar und gründete ihr eigenes Unternehmen. Aber erst nach drei harten Jahren bekam sie ihren ersten Auftrag.

In diesen Jahren verdiente sie ihr Geld mit schlecht bezahlten Hilfsjobs. „Um mein Gehalt aufzubessern, fischte ich auch Alu-Dosen aus Mülleimern, um sie gegen ein paar Pennies einzutauschen.“ erinnert sich Ella und weiter erzählt sie: „Nicht selten weinte ich mich nachts in den Schlaf. Meine Existenz und die meiner Kinder stand auf dem Spiel, das war mir klar.“

1999 wurde sie in den USA zur Unternehmerin des Jahres und etwas später zur Frau des Jahres gewählt. Sie war die erste schwarze Frau, die im Weißem Haus mit dem damaligen Presidenten zu Abend gegessen hat.

Wenn man ihr heute die Frage stellt, wie sie trotz ihrer Kinder alles geschafft hat, antwortet sie: „Ich habe es nicht trotz meiner Kinder geschafft, sondern wegen meiner Kinder.“ Ella Williams hat also ihre Kinder nicht als Hindernis gesehen, sondern als Antrieb für ihre Träume. Sie hat also die Situation so bewertet, dass sie ihr auf dem Weg zum Erfolg nutzt.

 

Werde jeden Tag ein bisschen besser

KAIZEN nennen die Japaner ein Konzept, das auf einen ständig anhaltenden Verbesserungsprozess beruht. Und dieses Konzept trägt auch dafür Verantwortung, dass sich Japan von einen rückständigen Kaiserreich zu einer der führenden Industrienationen entwickelt hat.

Und wenn Du die Biographien von vielen erfolgreichen Menschen liest, so wirst Du eines feststellen: Der sicherste Weg für den Erfolg ist, jeden Tag ein wenig besser zu sein als der Mensch, der Du gestern warst.

Dazu lesen die meisten Multimillionäre und Milliardäre jeden Tag mindestens 30 bis 60 Minuten ein Buch, was entweder ihrer Persönlichkeitsentwicklung dient oder der Weiterentwicklung ihres Geschäftes. Auch durch das Lesen der Biographien von erfolgreichen Persönlichkeiten kannst Du sehr viel lernen.

Viele nutzen auch die Zeit im Auto, Zug oder Flugzeug, um sich einen entsprechenden Podcast oder eine CD während der Fahrt anzuhören.

Es sollte auf jeden Fall kein Tag vergehen, ohne dass Du nicht irgendetwas dazu gelernt hast, was Dich näher an die Erreichung Deiner Träume bringt und damit auf Erfolgskurs hält.

Wichtig ist, das man es regelmäßig tut. Es muss nicht viel sein. Auch wer langsam geht, aber dafür beständig ein Schritt nach dem anderen setzt, kommt irgendwann an sein Ziel.

 

Die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte

Ein Hase beobachtete eine Schildkröte, wie sie langsam den Weg entlang ging. Er sprach die Schildkröte an, machte sich über ihr Tempo lustig und verspottete sie. Die Schildkröte ihrerseits forderte den Hasen daraufhin auf ein Wettrennen heraus. Der Hase lachte, lies sich aber auf die Wette ein, da er in seinen Augen sowieso schon der Sieger war.

Am nächsten Tag machten die zwei also vor den Augen der anderen Tiere ihr Rennen. Die Schildkröte startete langsam  während der Hase Haken schlagend auf das Ziel zu rannte. Um die Schildkröte vor den anderen Tieren noch lächerlich zu machen, legte sich der Hase kurz vor der Ziellinie ins Gras und wartete dort auf die Schildkröte. Doch da dem Hasen das Rennen müde gemacht hatte, schlief er ein.

Die Schildkröte jedoch setzte weiter langsam aber ausdauernd ein Bein vor das andere, überholte den schlafenden Hasen und gewann schließlich das Rennen.

Die Moral aus der Geschichte ist es, lieber beständig sich langsam weiter zu entwickeln als einmal in der Anfangsmotivation alles auf einmal machen zu wollen, so  dass man erschöpft aufgibt, bevor der Erfolg kommt.

 

 

>