Geld verdienen mit Trading

Trading bedeutet erstmal nichts anderes als Handeln. Du kannst dabei mit den unterschiedlichsten Dingen handeln und Geld verdienen. Das Handeln geschieht dabei über Börsen, bei denen Du kaufen und verkaufen kannst.

Dass Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Du kaufst zu einen niedrigen Preis und verkaufst zu einem höheren Preis.

So einfach die Theorie auch klingt, in der Praxis ist Trading natürlich immer mit gewissen Risiken verbunden. Denn niemand kann in die Zukunft sehen und so braucht es schon ein bisschen Erfahrung, um beim Traden mehr Geld zu gewinnen als zu verlieren.

Wer diese Erfahrung nicht hat, kann sie entweder über Fachliteratur oder Online-Kurse erwerben oder sich Hilfe bei zumeist Online-Dienstleistern holen. Diese geben dann sogenannte Signale an ihre Kunden aus, wann diese bestimmte Sachen kaufen oder verkaufen sollen.

Wichtig beim Trading ist der Leitsatz: Du solltest kaufen, wenn die Masse verkauft und verkaufen, wenn die Masse kauft, also entgegen der allgemeinen Strömung handeln.

Hauptsächlich findet das Trading in den folgenden Bereichen statt:

  • Aktien
  • Rohstoffe
  • Devisen
  • Kryptowährungen

 

Trading mit Aktien

Was ist eine Aktie?

Eine Aktie ist ein Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens, einer sogenannten Aktiengesellschaft. Wenn Du also eine Aktie kaufst, wirst Du zum Miteigentümer dieses Unternehmens, haftest aber nur mit dem Geld, was Du für die Aktie bezahlt hast (beschränkte Haftung). Dafür bekommst Du eine jährliche Gewinnbeteiligung, die sogenannte Dividende, ausgezahlt. Außerdem hast Du abhängig von der Höhe deines Anteils an dem Unternehmen Stimmrechte auf der jährlich stattfindenden Aktionärsversammlung.

 

Wer bestimmt den Wert der Aktie?

An der Börse wird laufend der Kurs der Aktie ermittelt. Der Kurs ist der Preis, den Du beim Kauf der Aktie zahlen (Verkaufskurs) oder beim Verkauf bekommst (Ankaufskurs). Da die Börse auch etwas verdienen möchte, liegt der Verkaufskurs immer etwas niedriger als der Ankaufskurs.

Dieser Kurs wird dabei durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Dabei wird errechnet, bei welchen Preis die Aktie auf der Grundlage der vorliegenden Kaufs- und Verkaufsangebote die Börse den größten Umsatz und damit Gewinn macht.

Das bedeutet, dass der Kurs einer Aktie immer so hoch ist, wie die Mehrzahl der Anleger glaubt, das die Aktie wert ist. Dies wird meistens durch aktuelle Berichte in den Medien stark beeinflusst.

 

Trading mit Rohstoffen

Der Handel mit Rohstoffen ist eine weitere Möglichkeit, Geld zu verdienen. Rohstoffe sind zum Beispiel Edelmetalle, Öl, Gas und Nahrungsmittel. Dabei spekulierst Du darauf, dass Rohstoffe in einem gewissen Zeitraum teurer werden. Das bedeutet, es handelt sich dabei um sogenannte Termingeschäfte. Darum sieht sich besonders der Handel mit Nahrungsmitteln einer sehr starken moralischen Kritik gegenüber, da man an der Verteuerung von Lebensmitteln verdient.

 

Was ist ein Termingeschäft?

Ein Termingeschäft ist eine Vereinbarung über den Kauf oder Verkauf einer Ware zu einem bereits heute festgesetzten Preis, wobei Lieferung und Kaufpreiszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Gehandelt werden diese Kontrakte auf  speziellen Warentermin-Börsen.

Diese Termingeschäfte laufen sehr standardisiert ab. Das hat den Vorteil, dass die Vertragsbedingungen nicht jedesmal zwischen zwei fremden Vertragspartnern erst ausgehandelt werden müssen.

 

Was ist der große Vor- aber auch Nachteil bei Termingeschäften?

Der große Vorteil bei dieser Art von Trading ist die große Hebelwirkung auf das eingesetzte Kapital. Da die Kaufpreiszahlung bis auf eine geringe Sicherheitsleistung erst bei Lieferung fällig ist, sind sehr hohe Gewinne möglich.

Der entscheidende Nachteil ist allerdings, dass der Markt sich nicht wie erwartet entwickelt und man bei Lieferung mehr bezahlen muss, als der Rohstoff zu dem Lieferzeitpunkt noch wert ist. Hier arbeitet die große Hebelwirkung dann gegen Dich und verursacht ebenso große Verluste.

 

Trading mit Devisen

Das Trading mit Devisen wird auch als Forex-Trading bezeichnet. Die englische Abkürzung Forex steht dabei für Foreign Exchange Market und wird im Deutschen als Devisenmarkt bezeichnet. Manchmal tauchen aber auch Begriffe wie Währungsmarkt oder FX-Markt auf. Beim Devisenmarkt handelt es sich um den größten Finanzmarkt der Welt mit täglich fünf Billionen US-Dollar Umsatz.

 

Wie funktioniert das Trading mit Devisen

Das Trading mit Devisen funktioniert über sogenannte Devisenbörsen. Dabei wird versucht, eine fremde Währung günstig einzukaufen und wieder teurer zu verkaufen. Es ist also ein doppelter Währungstausch, wie bei einer Urlaubsfahrt. Man kauft zum Beispiel Dollar für den Urlaub ein und verkauft nach dem Urlaub die übrig gebliebenen Dollar wieder in Euro zurück. Kann man die Dollar nun wieder teurer verkaufen als man sie gekauft hat, hat man einen Gewinn gemacht.

Man muss allerdings auch hier beachten, dass wie bei den Aktien die Verkaufskurse niedriger sind als die Ankaufskurse. Denn durch den Unterschiedsbetrag macht die Devisenbörse ihren Gewinn. Das bedeutet, dass die Kurse schon deutlich steigen müssen, damit man selbst auch einen Gewinn hat.

 

Was ist der große Vor- aber auch Nachteil beim Devisenhandel?

Im Gegensatz zum Trading mit Aktien ist das Trading mit Devisen zeitlich nicht so begrenzt. So kann man in Deutschland von Sonntag 22:00 Uhr bis Freitag 23:00 Uhr aufgrund durchgängig mit Devisen handeln. Dies ist durch die unterschiedlichen Zeitzonen, in denen die Börsen liegen bedingt.

Der große Nachteil ist, dass Du Dich nicht, wie zum Beispiel beim Handel mit Aktien durch Diversifikation etwas absichern kannst. Da Deine Trades auf der Basis von Euros ablaufen, wirst Du bei einer Schwächung des Euros ein Verlust bei allen Währungen machen.

 

Trading mit Kryptowährungen

Das Trading mit Kryptowährungen ist ähnlich wie beim Handel mit ausländischen Währungen. Auch hier tauscht man den Euro gegen eine Fremdwährung. Nur das es sich bei einer Kryptowährung nicht um eine Landeswährung (Fiatgeld), sondern um eine dezentrale Währung auf der Grundlage der Blockchaintechnologie handelt.

Es gibt den Bitcoin und die Altcoins. Das Wort „Alt“ steht dabei für Alternative. Das bedeutet, jede Kryptowährung, die kein Bitcoin ist, ist automatisch ein Altcoin (also eine Alternative zum Bitcoin).

Das Trading findet auf sogenannten Kryptobörsen statt. Das sind Börsen, bei denen man entweder Kryptowährungen gegen Fiatwährungen eintauschen und/oder Kryptowährungen untereinander wechseln kann. Dabei gibt es zwei Arten des Trading mit Kryptowährungen:

  • Trading für den Bitcoin
  • Trading gegen den Bitcoin

 

Für den Bitcoin traden

Beim Trading für den Bitcoin setzt Du darauf, dass der Bitcoin, nachdem Du ihn gekauft hast, an Wert zunimmt. Das heißt, Du tauschst den Euro gegen den Bitcoin und hoffst, das der Bitcoin mehr Wert wird als der Euro. Das entspricht ungefähr dem Devisenhandel.

 

Gegen den Bitcoin handeln

Beim Trading gegen den Bitcoin tauschst Du zuerst Euros gegen Bitcoins. Mit diesen Bitcoins kaufst Du Dir dann Altcoins und hoffst, dass diese gegenüber den Bitcoin an Wert gewinnen, um sie dann wieder zurück in Bitcoins zu tauschen. Somit versuchst Du, die Menge an Bitcoins zu vermehren. Die eigentliche Hoffnung dahinter ist, dass der Bitcoin gleichzeitig gegenüber dem Euro an Wert gewinnt und Du so doppelten Gewinn machst. Zum Einem durch die Wertsteigerung des Bitcoins gegenüber dem Euro und zum Anderem durch die Vermehrung des Bitcoins durch den Handel mit Altcoins.

 

 

 

 

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