Interview mit Matthias Eser

Ich hatte das große Vergnügen, einen für sein Alter extrem erfolgreichen Menschen interviewen zu dürfen. Auch wenn sein Lebenslauf alles andere als geradlinig ist, so hat er in seinem Alter schon mehr erreicht, als der größte Teil der Menschen jemals erreichen wird. Und er hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Ich bin mir sicher, dass Matthias Eser einmal zu den ganz Großen in seiner Branche gehören wird und Du seinem Namen in Zukunft noch öfters hören wirst.

Lese darum hier seine spannende Geschichte und hole Dir von ihm jetzt viel Motivation und Inspiration für Deinen Erfolg ab:

Zur Person:

Matthias Eser ist am Tegernsee geboren und im wunderschönem Landkreis Garmisch-Partenkirchen aufgewachsen. Sein Lebenslauf liest sich wie vom einem erfolgreichen Mitvierziger. Er ist aber mal gerade 21 Jahre jung.

Nach seinem Fachabitur studierte er drei Semester Management und Recht am Management-Center Innsbruck. Im Rahmen dieses Studiums hat er ein Praktikum bei der Uni Credit in Wien im Bereich Corporate- and Investmentbanking absolviert.

„Ich bin schon von klein auf von dieser ganzen Bankenszene fasziniert gewesen.“ sagt er mir gegenüber. Sein Studium hat Matthias Eser dann kurz nach dem Praktikum abgebrochen: „Weil ich gemerkt habe: Geld wird woanders verdient, aber nicht da.“.

Danach folgten zwei Bücher: „In dem Einem ging es um das Thema Ernährungsberatung, weil ich als Jugendlicher da relativ große Probleme damit hatte und selbst 58 Kilo abgenommen habe. Da externe Unterstützung damals für mich finanziell nicht leistbar war, war ich gezwungen, mir das ganze Wissen selbst anzueignen.

Darauf hin habe ich mir gedacht, wenn andere die gleiche Problematik haben und keine Ressourcen, dann ist das doch ganz nett, wenn ich meine Erfahrungswerte irgendwo zum Besten gebe und das für einen Unkostenbeitrag über Amazon veräußere.“

Bei seinem zweiten Buch ging es ums Biohacking. Beim Biohacking geht es um die Frage, wie man unter anderem mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln, Fitness und Schlaf leistungsfähiger wird.

Anschließend war Matthias Eser in einer Münchner Unternehmensentwicklungsgesellschaft, in der es sehr viel um Startup und Nachfolgeberatung ging.

Er wurde dann von einem sehr namenhaften und erfolgreichen FinTech-Venture-Capital-Fond in Singapur als Vorstandsassistent  abgeworben, wo er sechs Monate geblieben ist. Dieser Fond gehört zu den Forbes 30under30.

Nach dem der Beginn eines dualen Studiums, dass für Matthias Eser sehr unbefriedigend  und vor allem fachlich nur sehr bedingt fordernd war, ist er zu einer Münchner Privatbank als Spezialist für Digitalisierung gegangen.  Hier hat er nebenbei eine Unternehmensberatung für Digitalisierung und Onlinemarketing aufgebaut, wovon er jetzt schon seit einem halben Jahr vollständig leben kann.

Besonders erwähnenswert finde ich an Herrn Eser, dass er das alles ohne einen formalen Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums geschafft hat. Durch seine harte Arbeit und die dadurch erworbene fachliche Kompetenz standen ihm mehr Türen als den meisten Masterabsolventen offen.

Im Folgenden nun das Interview, dass ich mit Matthias Eser führen durfte:

Das Interview mit Matthias Eser:

Wo genau sehen Sie, Herr Eser, Ihr Kerngeschäft im Sinne von Geld verdienen?

„Das ist momentan ganz klar die klassische Beratung von Unternehmen im Bereich Digitalisierung und Nachfolgemanagement beim Kunden draußen, wobei die Kundenpflege und das klassische Onlinemarketing Leute von mir machen.

Ich würde das gern selbst machen, aber mir fehlen leider die zeitlichen Ressourcen. Meine Leute sind in diesen Dingen viel kompetenter als ich und ich darf sie als Teil meines Teams auszeichnen, die mich wirklich ganz großartig unterstützen und zum Teil übermenschliche Leistungen vollbringen. Gerade in Phasen, wo sehr viel los ist, bin ich wirklich sehr dankbar, dass diese Menschen hinter mir stehen.“

Was ist Ihre Zukunftsvision? Wo möchten Sie gerne hin?

„Die Frage lässt sich in zwei Bereiche kategorisieren. Zum einem komme ich selbst aus keinem wohlhabenden Elternhaus.

Für mich war Geld bis zu einem gewissen Grad immer ein sehr großer Motivator, wobei es dann, ohne es überheblich zu meinen, nicht mehr den großen Unterschied macht. Denn man merkt, wenn die Rechnungen bezahlt werden können, kann man Dinge anders angehen.

Und ich möchte nicht, das andere Menschen, insbesondere andere Kinder, diese Situation im Kindesalter miterleben müssen. Und von dem her, habe ich mir das finanzielle Ziel des Milliardärs gesteckt.

Das kommt aber nicht daher, dass ich selbst für mich soviel in Anspruch nehmen möchte, denn ich brauche für mich selbst nicht viel.

Nichtsdestotrotz möchte ich einfach mit dem Geld sehr viel tun und ich denke, wenn man eine gewisse Veranlagung  bzw. Begabung hat, Geld zu verdienen, dann sollte man das auch möglichst sinnstiftend und gesellschaftlich wertvoll einsetzen.

Und zum anderen möchte ich ein weltweites Unternehmen aufbauen um Arbeitsplätze zu schaffen.

Ich merke immer wieder – und ich habe trotz meines jungen Alters einige Stationen durchlebt – dass Arbeitsplätze immer noch sehr stringent sind. Dass Leute überhaupt nicht das leben[  können, was sie von Natur aus sind.

Und wenn sie das leben , dann ist entweder der Arbeitsplatz weg. Oder es mündet in einer Depression, weil man während der Arbeitszeit eine ganz andere Person sein muss, als man wirklich ist.

Ich bin wirklich sehr strebsam dahinter eine Organisation aufzubauen, wo jeder seine Stärken persönlich fördern kann, aber auch in seinem konkreten Feld gefordert wird.

Letztlich geht es um die Schaffung von Arbeitsplätzen, die unternehmerisch-kreatives Denken fördern und keine dressierten Affen züchten. Ich denke, wenn ich Arbeitsplätze schaffen kann, die auf das Kreative und Menschliche ausgerichtet sind, dann ist ein großer Teil meiner Lebensleistung vollbracht.“

Und in welchem Bereich sollen die Arbeitsplätze geschaffen werden?

„Das sind wieder zwei Bereiche. Und zwar einmal der Bereich Persönlichkeitsentwicklung. Ich würde sehr gerne ein großes Coachingunternehmen aufbauen, weil ich merke, dass viele Menschen nicht daran scheitern, dass sie nicht intelligent oder fleißig genug sind, sondern das[s einfach das Fundament und die Persönlichkeit, auf dem das Ganze letztendlich fußt, nicht ausgebildet ist.

Und was bringt das schönste Haus, wenn es auf dünnem Holz steht und es irgendwann einbricht.

Da denke ich, ist ein großer gesellschaftlicher Dienst getan, wenn man diesen Bereich stärkt, und da auch wirklich einmal ein Bewusstsein dafür schafft.

Denn wenn man in Mitteleuropa sagt, das man einen Coach hat, wird man komisch angeschaut, als wenn man nicht ganz normal wäre.

Währenddessen man in Amerika sagen würde: „Was, Du hast nur einen Coach?“. Da ist die Divergenz einfach schon extrem hoch und Coaching muss insbesondere in der DACH-Region etablierter werden.

Der andere Bereich soll das Technologiefeld mit behandelt werden, weil ich einfach fest davon überzeugt bin, dass unsere Zukunft immer noch technisierter werden wird. Und das Technologie unser Leben einfach ungemein erleichtern kann, auch wenn das ein sehr großes Gefahrenpotenzial birgt, wenn man da auf dem einen Auge blind ist.

Vor allem, wenn man auf das Thema künstliche Intelligenz blickt. Hier sich selbst mit zu beteiligen ist die einzige Chance, diese Entwicklung bis zu einem gewissen Grad mit zu beeinflussen. Und jeder hat den Einfluss, den er haben möchte, gemessen daran, wieviel Einsatz er zeigt.“

Macht Ihnen Ihr Business jeden Tag Spaß, oder gibt es auch mal Dinge, die sie nicht so gern machen?

„Ich glaube, in jedem Lebensbereich gibt es Dinge, die man nicht so gern mag. In meinem Business gibt deshalb auch Dinge, die ich nicht mag. Dazu gehört einfach die klassische Tätigkeit des Bürohengstes.

Ich setze mich nicht gerne 14 bis 16 Stunden ins Büro, auch wenn es sich manchmal nicht vermeiden lässt.

Ich bin sehr gerne im Kontakt mit Menschen und eher derjenige, der dann die Dinge verhandelt. Wobei ich da sehr privilegiert bin, da ich sehr viele Dinge machen kann, die ich auch gerne tue.

Die Dinge, die ich nicht gerne mache, kann ich glücklicherweise auslagern. Wobei das nicht gänzlich möglich ist.

Ich glaube, es gibt keinen Beruf, der nur erfüllende Dinge beinhaltet. Dieses kleine bisschen Unangenehme gehört einfach dazu, um das Angenehme mehr zu schätzen. Und ich denke, 90 Prozent der Dinge, die ich tue, liebe ich auch.“

Herr Eser, Sie sind der jüngste erfolgreiche Geschäftsmann, den ich kenne. Was ist Ihr liebstes Erfolgszitat und wie beeinflusst es ihren Alltag?

„Es kommt von Naveen Jain, einem indischen Einwanderer nach Amerika und Self-made Multimilliardär: „Entrepreneurship is like your heart beat, sometimes you go up, than you go down. And the most important thing is, that you never get to arrogant, when you on the top.“.

Im übertragenen Sinne ist Unternehmertum wie ein normaler Herzschlag. Es geht hoch und es geht runter, wenn man die Linien im EKG betrachtet.

Wichtig ist, wenn man oben ist, nicht zu arrogant zu werden, sondern dass man nur sein Selbstbewusstsein stärkt. Aber man sollte immer auch im Blick haben, dass es wieder nach unten[ geht.

Für diese Phase, wenn es nach unten geht und man vielleicht auch wieder den Boden trifft, sollte man gut vorbereitet sein und den Blick nach vorne richten.

Ich denke einfach, dass in dieser Hinsicht Realismus und wirklich der Blick auf die Tatsachen die Grundlage für alles ist.“

Das ist ein sehr gutes Stichwort. Fehler und Fehlschläge gehören zum Erfolg dazu. Was war Ihr gravierendster Fehler und wie ist es zu diesem gekommen?

„Das ist eine sehr gute Frage und für die Leser ganz wichtig. Wer wirklich erfolgreich werden möchte, wird nie alleine erfolgreich.

Wirklich erfolgreich wird man dann, wenn man ein exzellentes Team im Rücken hat, auf das man sich wirklich verlassen kann. Und das irgendwo diesen familiären Charakter mit verkörpert, wo man seine Schwächen in guten Händen weiß.

Denn die erfolgreichen Menschen haben eins gemeinsam, dass sie in 90 Prozent der Dinge exorbitant schlecht sind. Da würde ich mich auch dazu zählen. Für den Großteil der Dinge bin ich nicht gemacht, aber die Dinge, für die ich gemacht bin, mache ich sehr exzessiv  – also fokussiert.

Einfach wichtig ist wirklich die Wertschätzung dem Team gegenüber. Denn Christoph aus meinem Team hat einmal gesagt: „Alles unterm CEO ist der Grund, warum der Laden läuft.“. Und da kann ich ihm nur Recht geben und das zu 100 Prozent unterzeichnen. Dies war wirklich ein sehr wertvoller Satz in diesem Kontext.

Am Anfang dachte ich wirklich, ich sei selbst in der Lage, das alles zu organisieren. Aber das war nicht der Fall. Man vernachlässigt seine Stärken ganz stark und versucht irgendwelche Dinge, wofür man keine Begabung hat und dann kommen auch nur unterdurchschnittliche Ergebnisse.“

Also möglichst alles outsourcen, wofür man nicht geboren ist?

„Ja, wenn es möglich ist und möglichst seine Schwächen anerkennen und durch externe Kräfte kompensieren.“

Was war denn in diesem Zusammenhang der beste berufliche Ratschlag, den Sie bis heute bekommen haben?

„Lass Dir niemals sagen: „Die Sache geht nicht“. Egal, wo ich gearbeitet habe, haben die Leute immer gesagt: „Das geht nicht, weil das da und da steht.“.

Und mir ist es egal, ob das irgendwo steht. Ich will es und dann wird das gemacht.  „Es geht nicht“ ist wohl der dümmste Satz und reflektiert auch nichts anderes, außer Faulheit. Und wer lernt, diesen Satz mit vollem Bewusstsein zu ignorieren, der kommt wirklich weiter. Es geht alles. Es ist nur eine Frage des Wollens.“

Gibt es eine Internetressource, die für Sie, Herr Eser, persönlich einen hohen Mehrwert darstellt?

„Es gibt zwei Personen im Internet, die ich verfolge, sofern es meine zeitlichen Ressourcen zulassen:

Der Performancecoach Grant Cardone, der sich selbst als der erfolgreichste Verkäufer Amerikas bezeichnet und Dan Pena, den „High Performance Executive Business Success Coach“.

Diese beiden bringen es wirklich auf den Punkt, indem sie sagen, dass man anstatt zu jammern einfach seinen Job machen soll.

Diese Einstellung fehlt vor allem in meiner Generation, der Gen-Y, wo alles sehr blumig ist und man dreimal am Tag meditiert.

Es ist wichtig, dass man eine innere Balance findet. aber eine innere Balance findet man nicht dadurch, dass man am Tag drei Stunden meditiert, viermal in der Woche zum Yoga geht und nur irgendwelche Smoothies zu sich nimmt. Das ist zwar alles wunderbar, aber nicht die Grundlage für Erfolg.

Man muss wirklich exekutieren und das Prinzip: „Augen zu und durch“ anwenden. Am Anfang macht es keinen Spaß, wenn man am Tag 180 Telefonate führt und der erste Anruf um drei Uhr morgens kommt. Da ist man weit weg von Spaß, sondern einfach bei machen.

Dann halte dein Geld zusammen. Geld ist nicht der unmittelbare Glücksbringer, aber ohne Geld ist das Unglück fast garantiert. Es ist schlimm, wenn die Leute immer sagen, dass Geld auch nicht glücklich macht. Aber ich garantiere jedem, der das sagt: Ich weiß, wie es ist, kein Geld zu haben. Und es ist in der schlimmsten persönlichen Situation immer noch besser, Geld zu haben, wie kein Geld zu haben.

Diese beiden Grundthesen kommen von Grant Cardone und Dan Pena. Die habe ich für mich sehr stark adaptiert. Ich würde sie sehr gern jedem mit auf den Weg geben.“

Sie haben mir erzählt, dass Sie sehr viel lesen. Gibt es denn ein Buch, dass Sie unseren Lesern ans Herz legen können?

„Ja, von Sun Tsu: „Die Kunst des Krieges“. Ich denke, dass das sicherlich unter den 600 Büchern über Psychologie und Unternehmertum, die ich gelesen habe, das Buch ist, wo man wirklich auf allen Ebenen am meisten mitnehmen kann.

Denn ab einem gewissen Grad reflektiert Business einen Krieg. Man kann mal einen Kampf verlieren, aber man muss differenzieren zwischen Kampf und Krieg.

Oliver Samwer hat einmal gesagt: „Know  your Battlefield“. Für diesen Satz ist er in den Medien stark kritisiert worden. Aber wer nicht weiß, wo der Kriegsschauplatz ist, der kann nicht differenzieren zwischen dem gesamten Krieg und dem einzelnen Kampf.

Ein Kampf ist zum Beispiel die einzelne Verhandlung: Wenn ich diese verliere, ist die Welt nicht gleich untergegangen. Denn es kommen ganz viele Kämpfe.

Der Krieg hingegen ist die komplette Dauer, die ich an diesem Spiel partizipiere. Und diese beiden Dinge zu differenzieren, erlauben einem dieses langfristige Spielchen mitzumachen.

Ich mache das jetzt, seitdem ich 16 Jahre bin. Eigentlich war ich schon seit zwölf Unternehmer auf dem Schulhof. Ich habe Gummibärchen in großen Verpackungen gekauft und diese in kleinen Verpackungen weiterverkauft, weil ich das Geld brauchte und haben wollte.

Und es war und wird immer so wie bei mir sein, dass man auf Ablehnungen stößt. Man muss sich aber bewusst sein, dass dies Teil dieses Spiels und Neid bekanntlich die höchste Form der Anerkennung ist.

Herr Eser, stellen sie sich vor, sie würden alles verlieren und hätten nur noch 1.000 Euro. Was würden Sie machen?

„Ich würde mir ein günstiges Smartphone kaufen mit günstigem Vertrag dazu, dass mir möglichst viel Datenvolumen für wenig Geld bietet. Sagen wir, dass Ganze kostet 350 Euro.

Dann würde ich mir eine E-Mail-Adresse und einen Social-Media-Account anlegen.

Als drittes würde ich alle Telefonnummern googeln, die nur im Entferntesten für mich relevant sein könnten. Und jeden anrufen und meine Bitte, mich mit ihnen treffen zu wollen, so höflich wie möglich formulieren.

Das verbleibende Geld, also 650 Euro, verwende ich darauf, all diese Leute zum Essen einzuladen, um mit Ihnen einen Schlachtplan auszuarbeiten und diesen zu exekutieren. Den Leuten würde ich also meine Situation bewusst machen, erklären, worum es geht, und dass ich auf dessen Hilfe angewiesen bin.

Jeder Mensch hilft, wenn er merkt, dass Hilfe nötig ist. So lange man höflich und respektvoll ist und die grundlegende Intention formulieren kann, sagen die allermeisten Menschen: Ja.

Dann hat man sehr gute Chancen, auf einen respektablen Weg zu kommen und ein sehr gutes Netzwerk aufzubauen. Egal mit wem man anfängt.

Unsere Gesellschaft besteht aus Menschen und wir müssen Menschen erreichen. Dafür habe ich den Social-Media-Account angelegt. Die E-Mail-Adresse nehme ich zur Kontaktpflege und vereinbare Termine mit dem Smartphone. Dann trete ich mit den Leuten in Austausch und stelle die persönliche Kommunikation immer in den Vordergrund.“

Welche persönliche Eigenschaft war für Erfolg von Matthias Eser Ihrer Meinung nach verantwortlich?

„Selbstbewusstsein. Das war alles. Wie schon erwähnt, war ich als Jugendlicher sehr übergewichtig und wurde trotz meiner physischen Erscheinung von über zwei Metern sehr stark gemobbt. Das hat mich dazu gebracht, mich nicht von der Meinung anderer beeinflussen zu lassen.

Und dieses Selbstbewusstsein hat alles ausgemacht. Denn egal was ich getan habe, ich wurde immer kritisiert. Mittlerweile nimmt das zwar ab und die Qualität der Kritiker verändert sich, aber es wird diese immer geben. Und man muss lernen, ungerechtfertigte Kritik einfach links liegen zu lassen.

Ich habe schon mit vielen intelligenten Menschen gesprochen, die teilweise viel begabter sind als ich und sich einfach nicht trauen, ihr Potential aufgrund von Kritik und Neudeutsch von „Hatern“, auf[ den Markt zu bringen. Und das ist wirklich schade, denn da gehen unserer Gesellschaft sehr viele wertvolle Möglichkeiten der Fortentwicklung verloren.

Denn mit mehr Selbstbewusstsein hätten wir in Deutschland ein noch viel höheres gesellschaftliches Niveau.“

Herr Eser, Sie haben mir erzählt, dass Sie auch Speaker sind. Werden wir in Zukunft mehr Vorträge von Ihnen hören dürfen?

Ich bin jetzt bei Premium Speakers in Berlin und möchte vermehrt Vorträge in den Themenbereichen

  • Entrepreneurship leben
  • Welche Konsequenzen hat Digitalisierung auf unsere ökonomische Welt?
  • Atypische Karriereplanung
  • Social-Media: Warum Selfie und Story die Absatztreiber von morgen sind?
  • Nachhaltig und win-win-orientiert Wirtschaften
  • Authentizität First
  • Networking – wie man die Eliten einer Branche auf sich aufmerksam macht und    nachhaltige Netzwerke pflegt!

halten.

Dann dürfen wir uns jetzt schon auf einige Vorträge von Ihnen freuen. Ich bedanke mich herzlich für das interessante und inspirierende Interview und wünsche Ihnen auf Ihren Weg weiterhin viel Erfolg!

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